Ich will leben

Der Verletzlichkeit Raum geben

Ich habe darum meinen Menschenzeichen, meinen Figurenzeichen lange, dünne Arme gegeben, die sich wie Fühler den offenen Raum ertasten. Mit meinen Figurenzeichen in Gruppen zueinander dargestellt, bewegen sich diese Fühlarme jeweils durch die Aura des andern Menschen, des andern Figurenzeichen, ohne zu verletzen, ohne zu beeinträchtigen.

Dieses räumliche Ineinandergreifen, dieses sich so sehr Nahekommen, soll die Aussage vertiefen, dass Menschen zueinander Toleranz, Akzeptanz und Liebe bezeugen.

Dieses vorsichtige Ineinanderfühlen sollte nach meiner Überzeugung dazu beitragen Gemeinsamkeiten zu erkennen, sich schützend und stützend miteinander weiter zu bewegen.

 

Biografie

   
1934 Geboren in Solothurn
1950/54 Steinbildhauerlehre beim Vater und Kunstgewerbeschule Bern bei Gottfried Keller
1954/61 Studium an der Akademie der bildenden Künste München bei Josef Henselmann
1961 Werkstatt in Solothurn
1969/70 Aufenthalt in Warschau ,da Studium der Lithografie bei Pakulski
1971 Eintritt in die sozialdemokatische Partei der Schweiz
1982/85 Werkstatt in Hamburg
1985/91 Werkstatt in Berlin
1988/98 Werkstatt in Derendingen
1988/89 Gastprofessur an der Akademie der bildenden Künste München
1998 Werkstatt in Genova
   
1958/60/70 Eidgenössisches Kunststipendium
1959 Stipendium des Freistaates Bayern
1969 Stipendium des polnischen Staates
1969 Förderpreis des Kanton Solothurn
1975 Preis der Biennale Fiorenz
1986 Kunstpreis des Kanton Solothurn
1990 Preis Stiftung für die grafische Kunst in der Schweiz

 

Kontakt

Schang Hutter
Holunderweg 16
CH – 4552 Derendingen
0041 79 455 56 14

info@schang-hutter.ch

 

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